Lyrik

Fremde und Heimat

In der Fremde

Es treibt dich fort von Ort zu Ort,
Du weißt nicht mal warum;
Im Winde klingt ein sanftes Wort,
Schaust dich verwundert um.

Die Liebe, die dahinten blieb,
Sie ruft dich sanft zurück:
O komm zurück, ich hab dich lieb,
Du bist mein einzges Glück!

Doch weiter, weiter, sonder Rast,
Du darfst nicht stillestehn;
Was du so sehr geliebet hast,
Sollst du nicht wiedersehn.

Heinrich Heine

Erinnerung

Ein Lindes Rauschen in den Wipfeln,
Vöglein, die ihr fernab fliegt,
Bronnen von den stillen Gipfeln,
Sagt, wo meine Heimat liegt?

Heut im Traum sah ich sie wieder,
Und von allen Bergen ging
Solches Grüssen zu mir nieder,
Dass ich an zu weinen fing.

Joseph von Eichendorff

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Lyrik: Didaktisierungsvorschläge zu “Fremde und Heimat”Word: unterrichtsvorschlaege_heimat_fremde

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PDF: unterrichtsvorschlaege_heimat_fremde4

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